Venture Nights

Programm

Broschüre 2017 zum Download (pdf)

 

VC-Verträge I

Bei der Verhandlung des Beteiligungs- und Investmentvertrages mit den Investoren stoßen unterschiedliche Interessen aufeinander: Während der Unternehmer „das Ruder in der Hand“ behalten möchte, sucht der Investor Sicherheit für seine Investition, in Form von Kontrolle und Einflussnahme. Damit das Investment den gewünschten Anschub zum Wachstum des Unternehmens leisten kann, müssen sich Unternehmer und Investor als Partner verstehen und zusammenarbeiten.

 

Am ersten Abend erfahren Sie, wie eine Investitionsrunde typischerweise abläuft und welche Verträge geschlossen werden. Dabei wird auch auf vorvertragliche Vereinbarungen eingegangen werden.

 

VC-Verträge II

Die typische Dokumentation einer Venture Capital Investition besteht aus einem Beteiligungsvertrag (Investment Agreement) und einer Gesellschaftervereinbarung (Shareholders' Agreement). Ergänzend werden üblicherweise die Satzung und die Geschäftsordnung für die Geschäftsführung angepasst.

 

Am zweiten Abend werden typische Klauseln betrachtet. Sie erfahren beispielsweise, was es mit Tag und Drag Along auf sich hat, was Liquidationspräferenzen sind und wozu ein Verwässerungsschutz notwendig ist.

 

IP / IT

Der Schutz des geistigen Eigentums ist bei vielen Unternehmen besonders wichtig, da darüber hinaus häufig keine weiteren Assets vorhanden sind. Die Investoren legen daher großen Wert darauf, dass das geistige Eigentum, das im Unternehmen genutzt wird, diesem umfassend zusteht.

 

Bei der dritten Venture Night erfahren Sie, welche gewerblichen Schutzrechte es gibt, welche Relevanz dem Urheberrecht zukommt und welche Fallstricke es schon bei der Gründung zu vermeiden gilt.

 

Steuerrecht / Arbeitsrecht

Neben dem Anbieten der eigenen Leistungen oder Produkte muss sich ein Unternehmer noch um eine Fülle von steuerlichen und betrieblichen Aufgaben kümmern. Junge Unternehmen und Start-Ups treten dabei immer wieder in vermeidbare Steuerfallen. Wir stellen fünf große Steuerfallen vor, die jeder Unternehmer beachten sollte, um in einer Due Diligence keine bösen Überraschungen zu erleben.

 

Der arbeitsrechtliche Teil widmet sich typischerweise in einer Due Diligence anzutreffenden arbeitsrechtlichen Problemen. Dabei wird auch das Thema Beschäftigung von Leiharbeitnehmern und freien Mitarbeitern (in Abgrenzung zum Scheinselbständigen) sowie das Mindestlohngesetz nicht zu kurz kommen.

 

FinTech / Crowdinvesting

Unser Bonus-Abend richtet sich speziell an Gründer im Bereich FinTech. Bei FinTech-Unternehmen besteht die Besonderheit, dass diese - neben den üblichen zu bewältigenden juristischen Herausforderungen - auch beachten müssen, dass bestimmte Dienstleistungen einer Erlaubnis der BaFin bedürfen.

 

In unserer FinTech-Night werden die regulatorischen Rahmenbedingungen erklärt und jeder Teilnehmer wird ein Gefühl dafür entwickeln, welche Dienstleistungen einer Banklizenz oder einer eGeld-Lizenz bedürfen.

 

Abschließend wird auch ein Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen einer besonderen FinTech-Gruppe, nämlich der Crowdinvesting-Plattformen geworfen. Gründer, die am Start einer Crowdinvesting-Kampagne interessiert sind, erhalten nützliche Einblicke und erfahren, was sie erwartet.

 

Mitarbeiterbeteiligungen / ESOP
Stock Options sind für VC-Investments eine häufig gewählte Form, um Mitarbeiter zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden. Sie sind aus steuerlicher Sicht aber häufig nicht attraktiv. Das Modul Mitarbeiterbeteiligungen behandelt Stock Option-Modelle mit Vor- und Nachteilen und stellt alternative Beteiligungsformen vor. Auch steuerliche Themen im Zusammenhang mit der Strukturierung von Mitarbeiterbeteiligungen werden behandelt.